URSULA BLICKLE

RÜCKBLICK 2015

Foto: Ingo Pertramer © Belvedere, Wien

Foto: © Belvedere, Wien

Seit 2012 hat sich das Blickle Kino des 21er Haus als Schnittstel- le von Film und Kunst etabliert. Einer der schönsten Kinosäle Wiens erlaubt heute ein abwechslungsreiches Kinoerlebnis – von österreichischen Experimentalfilmen der 1950er-Jahre bis zu heutigen Positionen zwischen Spiel- und Dokumentarfilm. Diese für das 21er Haus so programmatische Institution stellt jedoch auch ein Scharnier zu einer weiteren Einrichtung dar, die seit 2007 ihren Beitrag zur Förderung und Sichtbarmachung zeitge- nössischer Videokunst leistet: das Ursula Blickle Video Archiv. Es gilt heute als eines der umfangreichsten Archive zur Videokunst mit Schwerpunkt auf den 1990er- und 2000er- Jahren, also jener Zeit, in der sich Video als selbstständiges Ausdrucksmittel bilden- der Künstlerinnen und Künstler durchsetzen konnte.

Das Archiv, das in Kooperation mit der Ursula Blickle Stiftung und der Universität für angewandte Kunst Wien betrieben wird, ist lebendiger Bestandteil der Forschungsaufgaben des Belvedere und des 21er Haus. 2015 wurden die Kapazitäten durch eine Neuaufstellung der Datenbank erweitert, Mitte Jänner 2016 er-

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IN DAS VIDEO ARCHIV